HANS-CHRISTIAN BRIX

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Hans-Christian Brix: Amorphismus 12015, 2015, Tusche mit Papier, 70 x 50

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Hans-Christian Brix wurde 1970 in Besigheim geboren. Mit Tusche auf Papier schafft er visuelle Metaphern der vernetzten Welt. Aus vielen kleinen Tuschegesten knüpft er die Synapsen seiner feingesponnenen Netzstrukturen. Teilweise überwuchern diese Netze texturartig die gesamte Bildfläche als All Over Komposition. Häufiger ballen sie sich zu einer zentralen, frei im Bildraum angesiedelten Kugel oder Blase zusammen. Solche Arbeiten, wie zum Beispiel „Veris“ von 2010, lassen sich als ideale Abbilder der vernetzten Welt verstehen. Die individualistische Lesart der Geste, die seit Harold Rosenberg vorherrschend ist, läßt eine Deutung zu, die das Kommunikationsnetz in den Arbeiten von Hans-Christian Brix als einen lockeren Verbund von Individuen versteht, die durch ihre Verbindungen etwas formen, das größer ist als sie selbst. So entsteht eine Metapher für eine vernetzte Gesellschaft, in der der Einzelne seine Eigenart bewahrt.